Die ersten Tage meiner Reise

Hi,

nach einer tollen Feier am Freitagabend mit all meinen Freunden, Kollegen und der Familie startete am Samstag, den 22. Februar meine Reise! Mit der Familie frühstückte ich noch in Ruhe, als mich Jochen und seine Mutter abholte und Würzburg fuhr. Bis heute kann ich es noch nicht einordnen und denke ich befinde mich einfach im Urlaub. 😀

Nach einer ruhigen Zugfahrt kamen wir pünktlich in Salzburg an. Die Altstadt ist echt sehr schön! Die Festung Hohensalzburg thront pompös über der Altstadt mit dem Dom, dem Glockenspiel und natürlich dem Mozarthaus. Per Aufzug fuhren wir auch auf den Mönchsberg, einer der Stadtberge von Salzburg. Auf dem Weg zur unserem Hostel, was eine Art Hütte war, konnten wir einen schönen Blick auf die Berge bei Berchtesgaden genießen! Doch der Blick von unserer Unterkunft und sogar direkt aus unserem Zimmer auf Salzburg war sensationell!! Für so wenig Geld den besten Blick auf die Altstadt! Lustig war, dass andere Gäste ausversehen in unserem Zimmer waren und die erst einmal umquartiert wurden. In der Nacht durfte Jochen es den 2 Frauen erklären. Ich schlief bereits. 😀 Nach dem beziehen der Zimmer wollten wir uns die Altstadt uns anschauen und etwas essen. Leider fanden wir nur teure Geschäfte und so hofften wir noch etwas in unserer Unterkunft zu erhalten, aber dort gab es leider nichts mehr und so war es gut, dass ich mit meinen bereits gekauften Proviant den Hunger von uns beiden etwas stillen konnte. Ich merkte an diesem Abend wir anstrengend die letzten Wochen waren.

Nächster Halt Venedig

Bevor es weiter in den Süden geht, werden wir uns Venedig anschauen für einen Tag. Die Fahrt nach Venedig war durch die unbequemen Plätze zwar nicht so bequem, aber verlief reibungslos. Abends trafen wir dann in Mestre, einen Vorort von Venedig ein. Hier haben wir auf einem Campingplatz ein sogenanntes „Mobiles Heim“, was eine Art Container ist und als „Tiny House“ dient unseren Schlafplatz gefunden. Mit einer eigenen Dusche und einem Klo haben wir hier vollen Luxus! Ich schlief, wie gestern auch schon, um kurz nach 20 Uhr ein. Daran werde ich mich gewöhnen, dachte ich mir, weil die Augen nach einem langen Tag sehr schnell zufallen. 😀 Der Tag in Venedig startete um 9 bei ca. 6° und einem kalten Wind. Leider sollte es den ganzen Tag bewölkt sein. Nach einem Frühstück und dem ersten Kaffee ging es zu Fuß durch die schöne Lagunenstadt! Wir genossen die Gassen abseits des Tourismus und waren erstaunt über die Ruhe, die uns umgab. Gegen 13 Uhr kamen wir Markusplatz an. Wie schon erwähnt, waren die Gassen und Kanäle schon vorher echt schön, aber der Markusplatz mit dem Markusdom und nebendran der Dogenpalast sind echt wunderschön! Die Wandmalereien an der Außenwand und die kleinen Türmchen sind einfach toll! Auch die Gänge unterhalb des Dogenpalastes mit Ihren Bögen in den Decken, haben mich begeistert! Am Dogenpalast war es dann auch, wo ich meine erste Wette eingelöst habe! Mein Neffe Nathanel verlangte als Wetteinsatz ein Foto mit einer Gondel. Das reinsetzen war leider nicht möglich, da so eine Gondelfahrt sehr teuer ist, aber ich denke, dies geht in Ordnung 😉 Den Rest des Tages schlenderten wir fernab der Tourismuswege durch die Gassen, tanken Kaffee und ließen uns echt Zeit. Als dann später doch die Sonne raus kam hatten wir einen schönen Blick von der Rialto Brücke aus. Der Weg zurück zum Bahnhof Santa Lucia führte über den Sestiere (Stadtteil) Cannaregio und die Insel Gheto. Die Insel ist durch die Kanäle nur über 3 Brücken erreichbar und war bis zu seiner Aufhebung 1796 unter Napoleon das abgeschlossene Wohngebiet für die jüdische Bevölkerung in Venedig. Sie lebten zwar getrennt von der Bevölkerung, aber würden dadurch auch geschützt. Alle dort lebenden Juden wurden damals von den Nazis in Konzentrationslager geschafft und die meisten sollten diese nie mehr verlassen… Heute ist das jüdische Leben in Venedig völlig frei und einige Synagogen befinden sich abseits der Insel in Cannaregio.

Wir ruhen uns nun nach diesem langen Tag aus, da selbst ich nach 20.000 Schritten meine Waden spüre. 😉 Für mich ist es gut um langsam in den Rhythmus zu finden und meinen Körper darauf einzustellen den Tag über in Bewegung zu sein. Morgen früh geht es dann weiter nach Neapel und dann über Nacht nach Palermo! Wir freuen uns sehr darauf und heute nach diesem Tag kann ich schon sagen, dass ich es nicht bereue mein Flug storniert zu haben. Alleine schon die ersten 3 Tage waren super schön und daher ein perfekter Start in die Reise! Nebenbei hilft es mir auch, dass ich mich langsam von allem entferne. Ich merke, dass es mir gut tut langsam zu starten und vor allem zusammen mit einem Freund!

Ich möchte mich auch nochmal bei allen bedanken, die am Freitag da waren und an die, die mir geholfen haben, Salat spendeten und meine Kaffeekasse füllten! Vielen Dank!

Weitere Bilder findet Ihr wie immer auf http://www.instagram.com/mkehr91 ! Auch ohne Account 😉

Bis bald,

Euer Michi 😉

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